
Christoph Markschies, Elisabeth Gräb-Schmid, Wolfgang Riehle, Gesine Weinmiller und Bernd Müller (Vermögen u. Bau Baden-Württemberg, Amtsleiter Mannheim u. Heidelberg) | Foto: Thilo Ross
Die 11. Heidelberger Schlossgespräche standen ganz unter dem Thema "Ethik der Stadt". So zumindest der Vortrag der Berliner Architektin Gesine Weinmiller. Ethische Aspektedes Bauens hatte ja bereits Arno Lederer bei den 10. Schlossgesprächen aufgeworfen, wie Moderator Wolfgang Riehle eingangs feststellte. Diesmal sollte die Frage der gesellschaftlichen Verantwortung des Architekten jedoch noch wesentlich ausführlicher behandelt werden – dafür standen außer Gesine Weinmiller, Mitglied im Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland, auch die Gäste in der anschließenden Podiumsdiskussion zur Verfügung: der Theologe Christoph Markschies (ehemaliger Präsident der Humboldt-Universität Berlin und Vizepräsident der Akademie der Wissenschaften) und die Tübinger Ethik-Professorin Elisabeth Gräb-Schmidt.