Städte sind per se gefährlich, so die Quintessenz nach der Lektüre des Buches "Die ambivalente Stadt". So schreibt die Kulturwissenschaftlerin Johanna Rolshoven in ihrem Beitrag: "Städte sind Gemeinwesen mit komplexen Aufgaben, in denen tägliche Aushandlungsprozesse um Raum, Ressourcen und individuelle Entfaltung stattfinden – Aushandlungsprozesse, die sich zwischen den Geschlechtern abspielen, zwischen den Generationen, den sozialen Schichten, zwischen Einheimischen und Fremden, das heißt grundsätzlich zwischen einander Fremden."
