Wohnung dg
Obere Paulusstraße 57
70197 Stuttgart
Architektur/Stadtplanung
vonM Matthias Siegert Stuttgart Projektleitung: Myrjam Kunz
vonM Matthias Siegert Stuttgart Projektleitung: Myrjam Kunz
Bauherrschaft
Danijela Djokic und Martin Grothmaak, Stuttgart
Danijela Djokic und Martin Grothmaak, Stuttgart
Fertigstellung
2007
2007
Begründung der Jury
Die kleine Eigentumswohnung in einem gänzlich unspektakulären Wohnblock aus den 1950er Jahren fand über den Ersatz von massiven Wänden durch intelligent geplante schrankartige Raumteiler zu neuer Größe. Pfiffige Details und eine konsequente Materialität (Holzdielenboden und weißer Anstrich von Decken-, Wand- und Schrankflächen) unterstützen den Eindruck von Großzügigkeit und Helligkeit.
Objektbeschreibung
Die Wohnung dg befindet sich im dritten Stock in einem mehrgeschossigen Gebäude aus dem Jahr 1957 im
Stuttgarter Westen. Die Grundidee des Umbaus entstand aus dem individuellen Wunsch zweier Gestalter nach einem flexiblen und funktionalen Wohnumfeld. die Voraussetzungen für eine klare Raumkonzeption waren günstig, und so dauerten die Arbeiten zwei Monate. Die Entkernung der Wohnung bis auf die tragenden Teile lässt eine einfache Formensprache erkennen. Der Einbau im Gang beinhaltet die Tür zum Kinderzimmer und verstärkt so die Flucht des Ganges. Auf einen Einbau im Wohnraum wurde verzichtet zugunsten der Kommunikation der beiden einander gegenüberliegenden Balkone. Die Trennung von Toilette, Schlaf- und Wohnraum erfolgt durch eine gezielte Anordnung von Multifunktionalmöbeln. Eine ungewöhnliche Perspektive und Raumtiefe werden geschaffen durch das öffnen und schließen der integrierten Türen in den Schränken. Der konsequente Verzicht auf Griffe unterstreicht die minimalistische Anforderung des Entwurfs. Im Bad sind Toilette, Dusche und Wanne wie in einem Kabinett angeordnet. Eine gemeinsame Schiebetür schließt im Wechsel Toilette und Dusche ab.
Stuttgarter Westen. Die Grundidee des Umbaus entstand aus dem individuellen Wunsch zweier Gestalter nach einem flexiblen und funktionalen Wohnumfeld. die Voraussetzungen für eine klare Raumkonzeption waren günstig, und so dauerten die Arbeiten zwei Monate. Die Entkernung der Wohnung bis auf die tragenden Teile lässt eine einfache Formensprache erkennen. Der Einbau im Gang beinhaltet die Tür zum Kinderzimmer und verstärkt so die Flucht des Ganges. Auf einen Einbau im Wohnraum wurde verzichtet zugunsten der Kommunikation der beiden einander gegenüberliegenden Balkone. Die Trennung von Toilette, Schlaf- und Wohnraum erfolgt durch eine gezielte Anordnung von Multifunktionalmöbeln. Eine ungewöhnliche Perspektive und Raumtiefe werden geschaffen durch das öffnen und schließen der integrierten Türen in den Schränken. Der konsequente Verzicht auf Griffe unterstreicht die minimalistische Anforderung des Entwurfs. Im Bad sind Toilette, Dusche und Wanne wie in einem Kabinett angeordnet. Eine gemeinsame Schiebetür schließt im Wechsel Toilette und Dusche ab.




