Umbau und Erweiterung der Stadthalle Sigmaringen
Georg-Zimmerer-Straße 2
72488 Sigmaringen
Dasch Zürn von Scholley, Stuttgart, Projektleitung: Marc Konzi, Landschaftsarchitekten: Planstatt Senner, Überlingen, Projektleiterin: Claudia Wolf
Kreisstadt Sigmaringen, vertreten durch Bürgermeister Thomas Schärer
2012
Wettbewerb: 2009
Planungs- und Bauzeit: 2009-2012
Bruttogeschossfläche: 3.300 m²
Bruttorauminhalt: 17.000 m³
Das Bestandsgebäude bestimmt auch nach der Erweiterung das Erscheinungsbild der Stadthalle. Es blieb in seiner jetzigen Form und Gestaltung erhalten, wurde aber weitestgehend entkernt. Saal und Bühne nehmen nun die gesamte Breite des Altbaus ein. Der Dachraum mit seinem Holzsprengwerk wurde freigelegt und in die Innenraumgestaltung des Saales mit einbezogen.
Der eingeschossige Erweiterungsbau ist über eine Glasfuge vom Bestand abgelöst: Alt und Neu sind eindeutig ablesbar und im Gebäudeinneren erlebbar. Der Neubau bildet einen bewussten gestalterischen Kontrast zum Altbau. Er umklammert auf zwei Seiten als durchlässiger, über dem Gelände "schwebender" Pavillon den massiven Baukörper der Stadthalle. Die transparenten, raumhohen Glasfassaden sind zurückgesetzt, wodurch ein überdeckter Vorbereich entsteht.
Die separaten Zugänge für Besucher und Künstler sind der Stadt und dem Parkplatz zugewandt. Ein großzügiger Vorbereich mit Treppe und Rampe gewährleistet einen barrierefreien Zugang ins Foyer.
Auf der Westseite in Richtung Sportplatz befinden sich getrennte Anlieferungsbereiche für Bühne und Küche und eine dem Saal vorgelagerte Terrasse, die auch der Entfluchtung des Saales dient.




