Bürohaus Fach.Werk
Ebinger Straße 51
72336 Balingen-Dürrwangen
Architektur/Stadtplanung
architekturbüro jetter GbR, Daniel Jetter, Balingen-Dürrwangen
architekturbüro jetter GbR, Daniel Jetter, Balingen-Dürrwangen
Bauherrschaft
Gertrud und Werner Jetter, Balingen-Dürrwangen
Gertrud und Werner Jetter, Balingen-Dürrwangen
Fertigstellung
2015
2015
Begründung der Jury
Um den Dorfplatz ist ein älterer Baubestand von teils verputzten, teils unverputzten Fachwerkhäusern versammelt. An der Stelle eines abgerissenen bäuerlichen Anwesens entstand ein Bürohaus, das mit dem Satteldach die Bauform der Umgebung aufgreift, jedoch mit den Materialien des eigentlichen Baukörpers und im Innenraum eine klare, moderne Materialsprache hat. Zur Straße und zum Dorfplatz hin ist eine nichttragende Fachwerkkonstruktion vorgeblendet, die das traditionelle Fachwerk der Umgebung zitiert und sich in seiner Dimensionierung und konstruktiven Funktionslosigkeit zugleich augenzwinkernd distanziert. Das Gebäude formuliert den modernen Charakter seiner Nutzung und seines konzeptionellen architektonischen Grundgedankens.
Objektbeschreibung
Die Neuinterpretation des Fachwerkhauses
Das äußere des Gebäudes wurde an ein traditionelles Bauernhaus angelehnt. Bei der Konstruktion des Fachwerks wurde viel Wert auf traditionelle zimmermannsmäßige Handwerkskunst gelegt. Sichtbares Eichenfachwerk mit Verbindungen aus Holznägeln mit Holzverkleidung, schräge Hakenblätter ebenfalls durch Holznägel gesichert und Fersenversatz am Ortgangsparren. Die zurückgesetzte weiße Putzfassade, Zierbretter an der Traufe, Holzschneefang, Sandsteinabdeckungen und Zierelemente zitieren Element eines klassischen Bauernhauses.
Ein Rohbau mit Massivholzmöbeln aus Weißtanne
Das Innere des Gebäudes besteht komplett aus Rohmaterialien, so wurde der "Werkbeton" sichtbar gelassen, die Treppe in blankem Stahl, die Decke aus Heraklit-Platten und der Fußboden als Industrieboden erstellt. Alle Oberflächen zeigen deutliche Handwerksspuren – Material und Verarbeitung in seiner reinen Form. Lediglich die Möbel wurden fein herausgearbeitet und aus massiver Weißtanne gefertigt.
Das äußere des Gebäudes wurde an ein traditionelles Bauernhaus angelehnt. Bei der Konstruktion des Fachwerks wurde viel Wert auf traditionelle zimmermannsmäßige Handwerkskunst gelegt. Sichtbares Eichenfachwerk mit Verbindungen aus Holznägeln mit Holzverkleidung, schräge Hakenblätter ebenfalls durch Holznägel gesichert und Fersenversatz am Ortgangsparren. Die zurückgesetzte weiße Putzfassade, Zierbretter an der Traufe, Holzschneefang, Sandsteinabdeckungen und Zierelemente zitieren Element eines klassischen Bauernhauses.
Ein Rohbau mit Massivholzmöbeln aus Weißtanne
Das Innere des Gebäudes besteht komplett aus Rohmaterialien, so wurde der "Werkbeton" sichtbar gelassen, die Treppe in blankem Stahl, die Decke aus Heraklit-Platten und der Fußboden als Industrieboden erstellt. Alle Oberflächen zeigen deutliche Handwerksspuren – Material und Verarbeitung in seiner reinen Form. Lediglich die Möbel wurden fein herausgearbeitet und aus massiver Weißtanne gefertigt.




