Bürogebäude in einem denkmalgeschützten Areal, einem ehemaligen Gefängnis
Gutenbergstraße 4
79183 Waldkirch
Architektur/Stadtplanung
Thomas Schindler Architekt BDA, Waldkirch
Thomas Schindler Architekt BDA, Waldkirch
Bauherrschaft
Heike und Peter Jürges, Waldkirch
Heike und Peter Jürges, Waldkirch
Fertigstellung
2018
2018
Begründung der Jury
Das Ergebnis einer notwendigen Büroraum-Erweiterung auf dem Grundstück eines ehemaligen badischen Gefängnisses fügt sich als Solitär konkurrenzlos in die vorhandene dominante Gebäudestruktur ein. Ohne die durchgehend strenge Begrenzung durch die Außenmauer zu öffnen, wird ein liegender Glasgebäude-Riegel an der Maueroberkante sichtbar. Lediglich ein unauffälliger Türdurchgang auf der Straßenseite der Mauer gewährt Zutritt zum von außen unsichtbaren Erdgeschoss. Das sichtbare, lichtdurchflutete Obergeschoss erfreut mit seinem Ausblick über die Mauer. Auch die sorgfältigen Sichtbetonflächen kombiniert mit Weißtanne der Einbauten beeinflussen die Raumatmosphäre positiv.
Objektbeschreibung
Die beiden Bauherren benötigten für ihre freiberufliche Tätigkeit die notwendigen Büroräume und wollten im Idealfall Wohnen und Arbeiten an einem Ort vereinen.
Das alte Wohnhaus in einem ehemaligen Badischen Gefängnis mit dem großen innerstädtischen Freigelände bot gute Voraussetzungen, um diese Wünsche zu erfüllen. Da das Haus und das Gelände unter Denkmalschutz stehen, musste sich die Neubaumaßnahme dieser Vorgabe unterordnen. So wurde ein Bürogebäude geplant, das sich eng an die Umfassungsmauer anlehnt und für Kunden sowie Mitarbeitende durch einen Schlupf in der Mauer zugänglich ist. Für die Kunden und Mitarbeitende ist der Platz im Obergeschoss reserviert mit Blick über die Mauer sowie ausgerichtet auf den öffentlichen Raum. Die Büros der Bauherren lehnen sich im Erdgeschoss an die Mauer an und sind auf die private Grünfläche hin ausgerichtet.
Die Materialien beschränken sich auf die vorhandene Sandsteinwand, Beton und Weißtanne. Die eingebaute Betonkernaktivierung hilft in Verbindung mit einer Wärmepumpe sowie einer Lüftung, im Winter zu heizen und im Sommer zu kühlen
Das alte Wohnhaus in einem ehemaligen Badischen Gefängnis mit dem großen innerstädtischen Freigelände bot gute Voraussetzungen, um diese Wünsche zu erfüllen. Da das Haus und das Gelände unter Denkmalschutz stehen, musste sich die Neubaumaßnahme dieser Vorgabe unterordnen. So wurde ein Bürogebäude geplant, das sich eng an die Umfassungsmauer anlehnt und für Kunden sowie Mitarbeitende durch einen Schlupf in der Mauer zugänglich ist. Für die Kunden und Mitarbeitende ist der Platz im Obergeschoss reserviert mit Blick über die Mauer sowie ausgerichtet auf den öffentlichen Raum. Die Büros der Bauherren lehnen sich im Erdgeschoss an die Mauer an und sind auf die private Grünfläche hin ausgerichtet.
Die Materialien beschränken sich auf die vorhandene Sandsteinwand, Beton und Weißtanne. Die eingebaute Betonkernaktivierung hilft in Verbindung mit einer Wärmepumpe sowie einer Lüftung, im Winter zu heizen und im Sommer zu kühlen




